Meine Gedanken kräuseln sich, ich muss tanzen
Von und mit Meret Schlegel und Nelly Bütikofer
Nach gemeinsamen früheren Bühnenprojekten und jahrelangen individuellen künstlerischen Laufbahnen stehen die beiden Tänzerinnen Meret Schlegel und Nelly Bütikofer wieder zusammen auf der Bühne. Sie lassen ein tänzerisches Kaleidoskop entstehen, das sich aus Erinnerungsfragmenten und jetzigen Kreationen zusammensetzt; mutig-berührend – zart -frech.
Tanz als Kunst in jeder Lebensphase. Das Gemeinsame, das Unterschiedliche werden gefeiert.
- September, 19.30 Uhr
Maxim Theater, Ernastrasse 20, 8004 Zürich
Tickets, Reservationen, Infos: Maxim Theater
- September 20 Uhr, Dynamo
Ausschnitte im Rahmen des Brücki-Aufführungsfensters
Tickets, Reservationen, Infos: Bruecki 235


Fotos: Joel Hausting
was siehst du wenn du siehst
drei Tänzerinnen – drei Tanzstile – drei Generationen
Ein Projekt der IG Rapperswil-Jona tanzt
In «was siehst du wenn du siehst» nutzen die drei Tänzerinnen ihre unterschiedlichen Tanzstile und Ausdrucksformen, um mit dem Phänomen Interpretation zu spielen.
Noemi Di Gregorio bringt den Groove von New-York auf die Bühne. Die Flamenco-Tänzerin Maria Vitulano erzählt den Flamenco mit kraftvollen und rhythmischen Bildern. Nelly Bütikofer verbindet Tanz mit Mundart-Gedichten.
Choreografische Elemente, Narrative, Momentaufnahmen des individuellen Schaffens der Tänzerinnen werden interpretiert, fragmentiert. Durch die sich verändernden Interpretationen entsteht eine Inszenierung, die narrative Erzählformen mit den abstrakten Erzählformen des zeitgenössischen Tanzes verbindet und der Frage nachgeht, inwieweit unsere eigene Geschichte Gesehenes beeinflusst.
Tanz und Choreografie von und mit Nelly Bütikofer, Noemi die Gregorio, Maria Vitulano
Ton: Pius Morger
Technik:Roger Stieger
Produktionsleitung: IG Rapperswil-Jona tanzt
Produktion: IG Rapperswil-Jona tanzt

©Nino Pilotto
20. Sept. 2025 im Rahmen der Kulturnacht Rapperswil, Alte Fabrik, Rapperswil. Jeweils 19.30, 20.30, 21.30, Ausschnitte aus dem Probeprozess
15. November 2025, 20 Uhr, Alte Fabrik, Rapperswil Premiere
16. November 2025, 17.30, Alte Fabrik
29. November 2025, 20.00, Tanzraum Herisau
6. Februar 2026 , 20.00, Rössli Trogen
3., 5. März 2026, 20.00, Stok, Zürich, im Rahmen des Festivals «Aufgestockt», Ensemble Miroir
27. März 2026, 20.00, Rössli Stäfa
Vorschau 2026
Gesichterschichten – Schichtengesichter
Ein interdisziplinäres Kunst-Projekt
von Nelly Bütikofer und Flora Frommelt
Januar bis April 2026 – Kunst(Zeug)haus Rapperswil-Jona, Kulturparkett Rapperswil-Kempraten, Raum für Kultur Pfäffikon SZ, Nextext-Visarte St.Gallen
Die Haut-Oberfläche, Falten, Furchen, Unebenheiten, Poren, Augen, Mund, Nase, Ohren sind Ausgangslage für eine begehbare Installation von Flora Frommelt. Zusammen mit performativen Aktionen und Klangbildern, inszeniert von Nelly Bütikofer, entsteht ein interdisziplinäres Projekt.
Kulturpreis der Stadt Rapperswil-Jona
„Unter dem Namen Kulturpreis der Stadt Rapperswil-Jona besteht eine Auszeichnung, welche die Stadt auf Antrag des Kulturrates nach definierten Kriterien an bedeutende Persönlichkeiten, Gruppen oder Institutionen verleiht.
Der Stadtrat hat auf Empfehlung des Kulturrats Nelly Bütikofer, freischaffende Tänzerin, Choreografin und Regisseurin aufgrund ihres langjährigen, hochstehenden Leistungsausweises im zeitgenössischen Tanz & Performance mit lokaler, regionaler und nationaler Ausstrahlung, gewählt.“
aus der Pressemitteilung der Stadt Rapperswil-Jona
KulturMarke von KulturZürichseeLinth
Seit 2003 lebt sie in Rapperswil-Jona. Der Schwerpunkt ihrer Aktivitäten hat sich seit dieser Zeit in die Ost- und Zentralschweiz verlagert. Nebst ihren eigenen künstlerischen Projekten programmierte sie einige Jahre das Fabriktheater der „Alten Fabrik Rapperswil“ und führte die „bühne fasson“ in Lachen. Ihre Stücke zeichnen sich durch eine unverwechselbare künstlerische Handschrift, einen feinfühligen Spürsinn und subtile Vielschichtigkeit aus. Sie tanzt und performt nach wie vor auf verschiedenen Bühnen. Mit ihrem immensen Ideenreichtum, ihrer Affinität zu Sprache sowie ihrer Ausdruckskraft und Bühnenpräsenz ist sie in diesem Bereich eine grosse Ausnahmekünstlerin.“
Anerkennungspreis
Die St.Gallische Kulturstiftung verlieh drei Preise. Der Anerkennungspreis ging an Nelly Bütikofer und wurde am 17. Mai 2019 verliehen. Ich freue mich sehr!
